Der Gingkobaum oder auch Fächerblattbaum genannt hat schon Goethe zu Gedichten bewogen und ist in jeder Form einfach schön anzuschauen. Ursprünglich war der Gingko vor 180 Millionen Jahren auch auf unserem Kontinent heimisch, jedoch starb er aus. Einzig die Sorte „Gingko biloba“ überlebte in China und wurde im 18. Jahrhundert erneut nach Europa eingeführt. Seither erfreut sich der Gingko wachsender Beliebtheit und verschönert auch zunehmend die Stadtbilder unserer Nation. Als Baum im Garten kann er eine stattliche Höhe von bis zu 40 Metern erreichen, aber so pflegeleicht wie der Gingko ist, kann er mit dem richtigen Schnitt auch im Kübel eine gute Figur machen. Eine Besonderheit hat der Gingkobaum: es gibt männliche und weibliche Bäume. Letztere sind nach etwa 20 Jahren geschlechtsreif und können anfangen unangenehm zu riechen.


  • Blätter: sattgrüne, langstielige Fächerblätter; im Herbst goldgelbe Färbung.
  • Blüten: männliche Blüten: gelbe Kätzchen; weibliche Blüten: einzelne, langstielige Blüten
  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Boden: tiefgründige Böden, lehmige Böden
  • Wuchshöhe: bis 40 m
  • Größe bei Lieferung: 30–50 cm